Ein Bobbel, viele Möglichkeiten

Manchmal liegt ein wunderschöner Bobbel vor einem und sofort beginnt es im Kopf zu rattern. Was könnte daraus werden? Ein Tuch, ein Schal, eine Stola oder vielleicht doch etwas ganz anderes?

Das Schöne an einem Farbverlaufsgarn ist, dass nicht nur das fertige Projekt spannend ist. Schon während des Häkelns oder Strickens verändert sich das Bild mit jedem Farbwechsel.

Ein klassisches Dreieckstuch gehört natürlich zu den beliebtesten Projekten. Es lässt sich wunderbar an die vorhandene Lauflänge anpassen und zeigt den Farbverlauf besonders schön. Reihe für Reihe wächst das Tuch und plötzlich erscheint die nächste Farbe.

Auch Schals und Stolen eignen sich hervorragend für Bobbel. Je nach Muster können sie locker, luftig, elegant oder kuschelig werden. Ein einfaches Muster lässt dabei oft den Farben besonders viel Raum.

Wer gern etwas Neues ausprobiert, kann aus einem Bobbel auch einen Poncho, einen Seelenwärmer oder ein leichtes Oberteil zaubern. Wichtig ist dabei, vorher einen Blick in die Anleitung zu werfen. Dort steht meistens, welche Lauflänge und welche Fädigkeit benötigt werden.

Und was ist mit kleineren Resten?

Die müssen natürlich nicht in einer Schublade verschwinden. Daraus können kleine Körbchen, Untersetzer, Taschen, Mützen, Stirnbänder oder bunte Verzierungen entstehen. Manchmal wird gerade aus den Resten ein ganz besonderes kleines Projekt.

Bei der Auswahl eines Projektes zählt aber nicht nur die Lauflänge. Auch das Muster spielt eine wichtige Rolle. Ein sehr dichtes Muster benötigt mehr Garn als ein lockeres Muster mit größeren Zwischenräumen.

Wenn ihr unsicher seid, schaut zuerst in die Anleitung und plant lieber ein kleines bisschen mehr Garn ein. Nichts ist ärgerlicher, als wenn kurz vor der letzten Reihe plötzlich Schluss ist.

Am Ende gibt es aber keine feste Regel, was aus einem Bobbel entstehen muss. Erlaubt ist, was euch gefällt und was eure Nadeln daraus zaubern möchten.

Wir wickeln, du strahlst.

BB Bobbel. Bunt wie Berlin.

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