Kleine Knoten im Bobbel: Kein Grund zur Panik

Du häkelst oder strickst ganz entspannt vor dich hin und plötzlich kommt ein kleiner Knoten.

Der erste Gedanke lautet vielleicht: Oh nee, wat ist denn jetzt passiert?

Keine Sorge. Dieser Knoten gehört zum Bobbel.

Unsere Farben wechseln nicht durch Zauberei. Wenn ein Faden durch die nächste Farbe ersetzt wird, entsteht ein kleiner Frankfurter Miniknoten. So verändert sich der Farbverlauf Schritt für Schritt.

Die Fäden eines Bobbels laufen parallel und sind nicht miteinander verzwirnt. Deshalb wechseln bei einem sanften Verlauf nicht alle Fäden gleichzeitig. Nach und nach wird jeweils ein Faden ausgetauscht. Genau dadurch entstehen die fließenden Übergänge.

Wenn du an einen solchen Knoten kommst, musst du nicht hektisch zur Schere greifen. Häkle oder stricke vorsichtig weiter und positioniere den Knoten möglichst auf der Rückseite deines Projektes.

Je nach Muster kann er in einer Masche verschwinden. Wenn ein kleines Ende sichtbar bleibt, kannst du es später vorsichtig vernähen. Ziehe dabei nicht kräftig am Knoten herum. Klein und unscheinbar soll er bleiben.

Wie viele Knoten ein Bobbel enthält, hängt vom Farbverlauf und von der Anzahl der Wechsel ab. Sie sind kein Qualitätsfehler, sondern ein notwendiger Teil des Verlaufs.

Also tief durchatmen, Nadel festhalten und einfach weitermachen. Der kleine Knoten will dir nicht den Tag versauen. Er kündigt nur die nächste Farbe an.

BB Bobbel. Bunt wie Berlin.

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