Welche Lauflänge brauche ich eigentlich?
500 Meter? 1000 Meter? 1500 Meter? Oder gleich 2000 Meter?
Eine Frage bekomme ich immer wieder:
Wie viel Bobbel brauche ich eigentlich für mein Projekt?
Und die Antwort lautet leider nicht einfach: Für ein Tuch brauchst du genau X Meter.
Denn die benötigte Lauflänge hängt von mehreren Dingen ab.
Zuerst natürlich davon, was ihr machen möchtet.
Ein kleines Dreieckstuch braucht deutlich weniger Garn als eine große Decke. Ein Schal ist etwas anderes als ein Poncho und bei einem Kleid sieht die Sache noch einmal ganz anders aus.
Dann kommt eure Nadelstärke dazu.
Wer sehr locker arbeitet, verbraucht anders als jemand, der seine Maschen ziemlich fest häkelt oder strickt.
Auch das Muster spielt eine Rolle.
Ein luftiges Lochmuster kann mit derselben Lauflänge deutlich weiter kommen als ein dichtes Muster.
Und schließlich entscheidet auch die gewünschte Größe.
Genau deshalb finde ich Angaben aus Anleitungen immer sehr hilfreich. Wenn dort beispielsweise steht, mit welcher Garnmenge und Nadelstärke das Original gearbeitet wurde, habt ihr schon einmal einen guten Anhaltspunkt.
Bei BB Bobbel könnt ihr eure Bobbel in unterschiedlichen Lauflängen bestellen.
Und wenn ihr euch unsicher seid, dürft ihr natürlich fragen.
Schreibt mir am besten, was ihr arbeiten möchtet, welche Anleitung ihr verwendet und welche Größe ungefähr entstehen soll.
Hellsehen kann auch die Bobbelfee noch nicht.
Aber gemeinsam können wir meistens ziemlich gut einschätzen, welche Lauflänge sinnvoll ist.
Und bevor am Ende drei Reihen vor Schluss der Bobbel leer ist, fragen wir lieber einmal mehr.
BB Bobbel. Bunt wie Berlin.